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Dienstag, 10. Dezember 2013


Hallo Zusammen !
In den letzten Tagen konnte ich nicht da sein.
Habe aber gesehen, daß Ihr alle tolle Sachen gemacht habt.
Eine Karte und ein gedicht hab ich heute auch wieder.
LG Sabine  





Brief an das Christkind
eingereicht von Stefan Reincke

In Nürnberg lebte eine alte Frau,
für sie war das Leben einsam und grau,
mit Ihrem Einkommen war es schlecht bestellt,
mit einem Wort – sie hatte kein Geld.

Sie überlegte angestrengt hin und her,
woher denn Geld zu kriegen wär'.
Ihr kam ein Gedanke – oh, wie fein,
so schrieb sie ein Brief an das Christkindlein.


LIEBES CHRISTKIND ICH BIN ALT UND ARM,
DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM,
DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO,
SONST MüßTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH.

EINE ANDERE HILFE WEIß ICH NICHT MEHR,
DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER,
ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD,
SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT.


Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt,
der Postbote ihn dann morgens entdeckt,
er liest die Adresse – was soll er nur machen,
„AN DAS CHRISTKIND“ – das ist ja zum Lachen.

Er denkt sich aber, ein Spaß muss sein,
der kommt ins Fach vom Finanzamt hinein.
Am nächsten Tag dort angekommen,
wird er vom Beamten in Empfang genommen.

Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen Brief,
oh, so ist das nicht, da liegen Sie schief,
er liest die Adresse und denkt gleich daran,
wie man der alten Frau helfen kann.

Ja, Glauben Sie mir, das ist kein Scherz,
es gibt beim Finanzamt mal jemand mit Herz,
ihm kommt ein Gedanke, und das ist fein,
das könnt für die Frau eine Hilfe sein.

Er fängt gleich an durch die Büros zu wandern
und sammelt recht fleißig von einem zum andern.
Doch leider war er über den Erlös nicht ganz froh,
statt 100, bekam er nur 70 Euro.

Aber diese wurden dann verwandt
und an die arme Frau gesandt.
Diese freute sich sehr, man kann's kaum ermessen,
dass das Christkind hat sie nicht vergessen.

So schrieb Sie rasch einen Dankesbrief,
in Eile sie zum Postamt lief.
Sie schrieb ans liebe Christkindlein
dieses nette Briefelein:


LIEBES CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO,
VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO.
DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN
UND SO GÜTIG MIR WIEDER WAS SCHENKEN,
DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN,
DAS GELD NICHT ÜBER DAS FINANZAMT SCHICKEN.
DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN,
VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN !

Kommentare:

Elborgi hat gesagt…

eine wunderschöne karte
glg von elma

Heidi Papierbastler hat gesagt…

Moin Sabine,
hahaha, das Gedicht ist toll und hat mich gerade ganz schön aufgeheitert.
Und auch deine Karte gefällt mir unglaublich gut.
Dein Post ist ja heute so zerstreut, hihi. Ich meine so, wie soll ich es sagen, komisch und weitläufig aufgeteilt. Ja egal, Hauptsache, ich konnte deine schöne Karte bewundern und dabei hast du mich mit diesem Gedicht auch noch zum Lachen gebracht.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße Heidi

Tieva hat gesagt…

Die Karte ist ja wundervoll geworden.

Viele Grüße
Gabi

SilviA hat gesagt…

liebe Sabine
eine so wunderschöne karte
und Danke fürs Gedicht
liebe Grüße SilviA

Claudia hat gesagt…

Sehr schön, liebe Sabine!
Hoffe, es geht Dir gut!
Ich wünsch Dir noch einen schönen und gemütlichen Nachmittag!
♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

Silvia(Barnie) hat gesagt…

Hach, das Gedicht ist gut ;) Eine schöne Karte hast du gewerkelt.

margits bastelstube hat gesagt…

sehr, sehr edel, deinekarte!
glg
margit

Bastelhandwerk hat gesagt…

Sabie, auch mir gefällt Deine Karte ausgezeichnet gut.

Das Gedicht kannte ich schon und trotzdem muss ich immer wieder beim Lesen lachen, denn das ist einfach zu wahr !!!

Herzliche Grüße Renate